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PRESSEMITTEILUNG  14.09.04
Fulda Busgesellschaft (FBG) startet
Betriebsaufnahme mit neuen Bussen und nach neuem Fahrplan

Am 12. Dezember 2004 nimmt die Fulda Busgesellschaft mbH den Betrieb auf. Die von der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) eigens gegründete Gesellschaft betreibt 17 Buslinien im Landkreis Fulda und beschafft für den Betriebsstart insgesamt 28 hochmoderne, behindertengerechte Niederflurbusse. Dies bedeutet für die Fahrgäste einen spürbaren Qualitätssprung, denn damit ist der Einsatz von Hochflurbussen im Linienverkehr zu Ende. In den wenigen Ausnahmefällen (Schülerverkehre), werden die Fahrzeuge einen Fahrkomfort über dem heutigen Standard bieten.

Mit der Betriebsaufnahme geht die Neuordnung des Liniennetzes durch die Lokale Nahverkehrsgesellschaft Fulda LNG einher. Neu und noch besser wird der neue Fahrplan auf die Belange der Fahrgäste eingehen. Die Fulda Busgesellschaft FBG möchte mit ihren freundlichen und motivierten Fahrern sowie modernen Fahrzeugen zum Gelingen beitragen.

Die FBG schafft rund 35 Arbeitsplätze. Die Gespräche für die Einstellung des Fahrpersonals und der betrieblichen Verwaltungsmitarbeiter laufen und sind zum Teil bereits erfolgreich ab-geschlossen. FBG-Geschäftsführer Andreas Korthaus: „Wir führen Gespräche mit allen interessierten Fahrern – insbesondere denen der bisherigen Betreiber. Wir treffen hier vielfach auf her-vorragend qualifiziertes Personal, welches die Menschen und die Region kennt und motiviert den neuen Herausforderungen bei der FBG entgegen sieht.“ Die Entlohnung der Busfahrer erfolgt entsprechend dem Tarifvertrag des privaten Busgewerbes (LHO). Rund 20 Prozent der zu erbringenden Dienstleistungen sollen an Subunternehmer in der Region vergeben werden. Korthaus weiter: „Damit sichern wir weitere Arbeitsplätze im Mit-telstand. Außerdem führen wir zur Organisation von Werkstätten und Betriebshöfen Gespräche mit örtlichen Unternehmen, um sämtliche Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zu prüfen. Uns ist wichtig, eine hohe regionale Wertschöpfung zu schaffen und Arbeitsplätze zu sichern“, so Korthaus weiter.

Vorbild für die FBG ist das sogenannte „Grüne-Wiese-Modell“, dass die HOCHBAHN für die Bedürfnisse des Wettbewerbs-marktes entwickelt hat. Andreas Korthaus: „Unsere praktischen Erfahrungen mit der Süderelbe Bus GmbH im Süden Hamburgs haben die Tragfähigkeit dieses Ansatzes bereits unter Beweis gestellt. Mit diesem Modell – kostengünstig und flexibel, auf Ressourcen vor Ort aufbauend – sind wir erfolgreich im Wettbewerb. Die professionelle Planung und Umsetzung dieses Modells ermöglichen uns eine Kostenstruktur, die denen privater Unternehmen ähnelt. Dadurch konnten wir erfolgreich in Fulda anbieten. Von Preisdumping kann keine Rede sein. Ganz im Gegen-teil: Unser Gesellschafter hat den Anspruch, dass wir Gewinn erzielen. Unsere Fahrgäste wollen wir durch einen guten Service von unserer Leistungsfähigkeit überzeugen.“

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