Wasserstoff-Verbrennung im Vier-Takt
Die Wasserstoff-Verbrennungsmotoren sind eine mittelfristige Alternative zum Brennstoffzellenantrieb und bauen auf einer herkömmlichen Technologie auf. Basis ist das Vier-Takt-Prinzip:
Das Wasserstoff-Luft-Gemisch wird angesaugt (1. Takt) und dann verdichtet – Druck und Temperatur steigen an und das Gasgemisch entzündet sich (2. Takt). Das verbrannte Gas hat einen höheren Druck als das verdichtete: Durch den Überdruck entsteht Druckenergie, die in Bewegungsenergie umgesetzt wird – so wird der Motor angetrieben (3. Takt). Zum Schluss wird das verbrannte Gas ausgestoßen (4. Takt) und der Vorgang beginnt von vorn.
Niedrige Emissionswerte
Bei Wasserstoff-Verbrennungsmotoren wird die Schadstoffemission erheblich reduziert, jedoch nicht ganz vermieden: Es wird kein Kohlendioxid ausgestoßen, Stickstoff- und Partikelemissionen liegen weit unter den EURO-Normen – EU-weit festgelegte Abgaswerte, die bereits heute eingehalten werden müssen.
Der Vorteil der Wasserstoff-Verbrennungsmotoren liegt vor allem in der Adaption einer bewährten Technologie: Verbrennungsmotoren sind langjährig erprobt und zuverlässig. Außerdem ist eine Integration in die Fahrzeugkonzepte ohne großen technischen Aufwand möglich. Mittelfristig hilft dieses Antriebssystem dabei, das Wasserstoff-Netzwerk insgesamt auszubauen.
Hintergrundinformationen zum Thema
|